Ok … ich gebe es zu: Ein bisschen schadenfroh war ich schon als ich folgenden Satz in einem Inteview mit dem für Photoshop zuständigen Produktmanager von Adobe John Nack gelesen habe:
“We’re not going to ship 64-bit native for Mac with CS4,” Nack said. “We respect Apple’s need to balance their resources and make decisions right for that platform. But it does have an impact on developers.”
Bitter … bevor Apple mit dem iPod den MP3-Player und mit dem iPhone das Mobiltelefon neu erfunden hat (hust … hust) sicherte der Konzern sein Überleben nicht zuletzt durch die verhältnismäßig kleine Nische der professionellen Grafiker. Apples Rechner galt als das Nonplusultra im Bereich der kreativen Arbeit.
Allerdings hat Apple es schlicht versäumt die hauseigene Programmierschnittstelle Carbon weiterzuentwickeln. Das hat nun zur Folge das der Mac für die Photoshop-Produktlinie ausgeklammert wird bis Apples aktuelle Schnittstelle Cocoa auf 64 Bit umgestellt ist.
Zieht man den Produktzyklus von Adobe in betracht (für gewöhlich ca. 1,5 bis 2 Jahre zwischen 2 Versionen) wird der Mac also wohl erst mit Photoshop CS5 (vermutlich 2011) wieder die aktuellste Version von PS nutzen können.
Dramatisch ist das sicher nicht, wenn ich auch überzeugt bin das der ein oder andere Apple-Nutzer im Moment wild im Kreis herumrennt und den Weltuntergang ankündigt.

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