Nein, diesmal geht es nicht um Einkäufe bei Amazon sondern um Einkäufe und Investments die Amazon selbst getätigt hat. Und da wir ja alle viel zu faul zum Lesen langer Texte sind, gibts das hübsch als Grafik. Nice!
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Google ist und bleibt die meist genutzte Suchmaschine und das wird sich, ob Bing oder nicht Bing, über kurz oder lang nicht ändern.
Wir haben ja schon gehört, dass die Ausgaben in 2009 für online Werbung in welcher teilweise nervigen Form dies auch immer umgesetzt wird trotz der Wirtschaftskrise und gegen allen Erwartungen ansteigen werden. Dies bestätigt sich nun auch in Googles Quartalsbericht für das zweite Quartal 2009.
Googles Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3% auf 5,52 Mrd. Dollar (3,91 Mrd. Euro) an, wobei knapp die Hälfte der Umsätze in den USA erzielt wurden. Nach US-GAAP verzeichnet Google 34% davon als Gewinn, was anders ausgedrückt 1,87 Mrd. Dollar (1,32 Mrd. Euro) sind. Somit hat Google auch seinen Gewinn um 400 Millionen Dollar (27,2%) steigern, was unter den aktuellen Umständen ziemlich imposant ist.
Eric Schmidt, CEO von Google sagte:
“We remain focused on investing in technical innovation to drive growth in our core and new businesses.”
Es bleibt also abzuwarten, was wir von Google in den nächsten Monaten sehen werden. Man spricht ja schon über ein OS von Google und Google Wave genießt ja auch gerade noch einige Entwicklungen, auch wenn es um Google Wave in letzter Zeit etwas ruhig war.
Trotz des doch guten Ergebnisses muss angemerkt werden, dass Google seit März diesen Jahres knapp 2% also 378 Mitarbeiter entlassen hat.
Open-Source-Software. Was alles hinter diesem Begriff steckt dürfte gemein hin bekannt sein. Oder doch nicht? Ich habe mich dieser Sache einmal von der wirtschaftlichen Seite genähert und das OSS Konzept durch die ökonomische Brille betrachtet.
Die Aufmerksamkeit gegenüber Open Source und auch deren Anwendung hat sich in den letzen Jahren kontinuierlich verstärkt. Was früher ein Phänomen darstellte, ist heut längst zu einer erstzunehmenden Alternative zu proprietärer Software herangewachsen. In zunehmendem Umfang haben kommerzielle Interessen Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Open-Source-Bewegung. Dabei stellt sich die Frage, welchen Eigenschaften es geschuldet ist, dass OSS in der Ökonomie eine immer bedeutsamer werdende Rolle zukommt.
Dieser Sache habe ich versucht auf den Grund zu gehen. Wer interessiert ist kann darüber in diesem PDF zum Download nachlesen.
Wie schon die Jahre zuvor, haben der Datenschutz-Zertifizierer TRUSTe und das Ponemon Institute auch 2008 wieder ihre gemeinsame Studie über die vertrauenswürdigsten Unternehmen unter dem Titel “Annual Most Trusted Companies for Privacy Survey” veröffentlicht. Es wurden 6.486 US-Bürger danach befragt, welchen Unternehmen sie ihrer Meinung nach das größte Vertrauen entgegenbringen könnten und welche den besten Job beim Schutz privater Kundendaten machen. Insgesamt wurden 706 Firmen benannt, von denen 211 in die Liste aufgenommen wurden. Wie schon im Vorjahr belegt American Express Platz 1 des Rankings. Gefolgt von Ebay, das 6 Plätze nach oben geklettert ist, und IBM auf Platz 3. Erstmals in die Top 20 schafften es Facebook auf Platz 15, Yahoo! und FedEx. Auch der Konzern mit dem kleinen Apfel-Logo hat es erstmals unter die besten 20 geschafft und belegt dieses Jahr sogar Platz 8. Mehr oder weniger überraschend gehört Google in diesem Jahr nicht mehr zu den 20 am besten bewertetsten Unternehmen. Warum der im letzen Jahr noch auf Platz 11 gelegene Konzern das Vertrauen seiner Kunden in diesem Maße verloren hat wird in der Studie jedoch nicht aufgezeigt. Die offizielle Liste und mehr Input gibt es hier.
Viele Zeichen deuten in den USA auf baldige Rezession hin.
Bei US-Technologieunternehmen ist davon aber aktuell keinerlei Spur. Technologieriese IBM und das Online-Auktionshaus Ebay veröffentlichten gestern überraschend gute Zahlen für das erste Quartal 2008. Der Wechsel in der Chefetage und das neue Gebührenmodell machen sich allen Anschein nach bezahlt bei Ebay.
IBM hat im schwachen Dollar einen Verbündeten. Der wahre Wachstumstreiber der Konzerne liegt nämlich im Ausland. Nach dem erfolgreichen ersten Quartal wurden auch die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben. Ebay steigerte den Umsatz deutlich um 24 Prozent auf stolze 2,2 Milliarden Dollar.
Dank eines starken internationalen Geschäfts erziehlte auch IBM ähnlich starke Ergebnisse. Unter dem Strich verdiente der Computer-und IT-Riese 2,3 Milliarden Dollar und damit gut ein Viertel mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 24,5 Milliarden Dollar (15,4 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen gestern am Firmensitz in Armonk (US-Bundesstaat New York) mit.
Ebay erwirtschaftet mehr als die Hälfte aller Umsätze außerhalb des US-Marktes und wächst dort fast doppelt so stark. Nach den USA ist Deutschland hier der zweitgrößte Markt mit ca. 14,5 Millionen Mitgliedern. Dank des neuen Gebührenmodells stieg die Zahl der eingestellten Artikel um 10 Prozent seit Anfang diesen Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal.
IBM hingegen spielt ein externes Kriterium in die Hände. Der schwache Dollar.
So stieg dank der Wechselkurseffekte der Umsatz des Konzerns, der bereits zwei Drittel der Einnahmen fern der Heimat erziehlt, um elf statt nur um vier Prozent. Die guten Zahlen lassen also einen Lichtblick zu und die Abschwächung ist für die Branche vieleicht ein kleinerer Schrecken als uns das Schreckgespenst das Wort “Rezession” im allgemeinen einjagt…


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