Archiv für die Kategorie '(web)design'

HTML5 Canvas Experiment

Nachdem immer mehr Browser HTML5 zumindest weitgehend verstehen, wird es Zeit für die ersten Experimente und Showcases die zeigen was wir mit HTML5 anstellen können. 9Elements zeigt sehr eindrucksvoll was Canvas leisten können:

9Elements-Artikel.

Boah. Geil. Staunen.

Lichtblicke

Zugegeben, als Webworker der täglich dutzende von Websites professionell “anschaut”, hauen einen die wenigsten Seiten wirklich vom Hocker. Man findet ziemlich schnell Fehler oder Ungereimtheiten, die man hätte besser machen können.

Nicht so bei Campaignmonitor, deren neue Seite diese Woche online gegangen ist. Das Angebot dreht sich rund um E-Mail-Marketing mit HTML-Mails und ihren Textmail-Pendants. Zu dem bietet Campaignmonitor die besten Ressourcen für HTML-Mails an, die es meiner Meinung nach im Netz gibt. Dabei werden alle CSS-Eigenschaften sorgfältig nach Standaloneclients und Webmailern nach ihrer Unterstützung aufgelistet und praktische Beispiele gegeben, wie man bessere HTML-Mails erstellt.
Das eigentliche Kerngeschäft von Campaignmonitor ist aber das komplette E-Mail-Marketing, so dass man sich als Kunde eigentlich um nichts mehr kümmern muss, außer seine Inhalte einzupflegen und ein Design zu generieren, was mit dem eigens angebotenen Editor problemlos möglich ist.

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Webkrauts Adventskalender

Alle Jahre wieder gibts den Adventskalender bei den Webkrauts, so auch dieses Jahr wieder.

24 Türchen, die unter dem Motto “Best Practice” stehen und Beiträge aus Bereichen wie “Performance, JavaScript, Suchfunktionen, Barrierefreiheit, nützliche Tools, den Umgang mit Kunden, Navigationen oder auch Suchmaschinenoptimierung uvm.” beinhalten werden.

Damit ihr auch täglich euer Türchen öffnet haben wir in der Sidebar einen kleinen Banner platziert, damit ihr auch wirklich nichts verpasst.

Ist denn der erste April?

Hab ich den Artikel auf Digital-Web noch als verwirrte Äußerung der Autorin aufgefasst, lese ich das jetzt in den Blogs anerkannter deutscher Webentwickler. Und selbst Eric Meyer schlägt vor CSS-Inkompatibilitäten mit JavaScript zu lösen. Bitte was?! Jungs, das ist doch alles ein großer Witz, oder? Ihr wollt uns auf den Arm nehmen? Ein vorgezogener Aprilscherz?

Nur für den Fall, dass das:
<div class="table"></div>
wirklich ernst gemeint war, dann kommt demnächst auch:
<div class="h1"></div>

Ich fass es nicht. Was soll der Mist? Eigentlich sind Tabellen mit DIVs ja als würde man eine Krankheit mit einer anderen austauschen, das Markup wird genau so ein Wust, wie es einst mit Layouttabellen und teilweise heute noch in HTML-Newslettern Gang und Gebe war/ist. Toll das sowass zwar mit den neuen Browsern möglich ist, aber mehr als ein wenig Nostalgie kann das nicht sein. Riecht das nur nach Vermischung von Markup und Layout oder ist das tatsächlich so? “…” hier Meinung einfügen. Den selben Ansatz ein wenig verdreht bilden doch Gridlayouts, die in Zeiten von stark variierenden Displaygrößen eigentlich auch nicht wirklich praktikabel sind.

Eric Meyers Vorschlag die alten Browser mittels Javascript-”Beatmungsgerät” in einem künstl. Wachkoma zu halten klingt für mich zwar im ersten Augenblick verlockend, aber im zweiten irgendwie doch falsch. Da wird überall darauf geachtet das Webseiten für alles und jeden zugänglich sind und nun soll man User ohne Javascript aussperren? Zwar wird dieses Clientel zunehmend weniger, aber über kurz oder lang wird auch der IE6 und co. von alleine das zeitliche segnen. Am Ende tauscht man jene Zielgruppe die keine PNGs kennen und für die ein tolles Surf-erlebnis ein Fremdwort ist gegen eine andere Zielgruppe die kein Javascript aktiviert hat (haben darf) aus. Denkt man die Sache etwas weiter, bin ich der festen Überzeugung dass wir noch länger den Klotz am Knie haben der sich da IE6 schimpft wenn wir ihm noch all die Kunststückchen per JS beibringen, wo wir ihn doch eigentlich lieber schnell in den Käfig sperren würden. Ich höre schon die Spatzen von den Dächern pfeifen “na dann nehmen sie doch dieses Javascriptlösung, die geht doch auch” nur damit Lieschen Müller mit ihrem Uraltrechner auch noch das Theater anschauen kann.

Komische Welt, verdrehte Welt.

Top Gear Relaunch

Diesmal nehmen wir nicht das Markup oder das CSS auseinander. Diesmal sind wir einfach nur Top Gear Fans. Die Website zur legendären Sendung auf BBCtwo mit Jeremy Clarkson und co. hat ihren Relaunch hinter sich.

Top Gear

Was soll man sagen. Weg vom kühlen englischen Understatement hin zum sehr hippen Design. Wenn nur Fahrzeugdesigner auch manchmal so arbeiten würden. Natürlich auch gepimpt mit allerhand Javascript und anderen Spielerein. Wobei es bei Top Gear ja schon als “must have” gilt denn Autos sind getunt halt auch schöner als ihre Fließbandpendants.

Aber auch ein Blick unter die Haube verrät dass jemand das Tuning-Handwerk verstanden hat. Nach einem wirklich sehr flüchtigem Blick in den Quelltext muss man sagen “ja, das sieht doch alles sehr ordentlich aus”.

Kurz und knapp. Relaunch gelungen und nun muss nur noch die Show mit der nächsten Staffel an den Start gehen. Dieser ist wohl voraussichtlich am 2. November. “Top Gear Top Tip”!