Die Qual der Editorenwahl

Eigentlich ja ein alter Hut, da sich jeder Webworker schon mindestens einmal darüber aufgeregt hat. Die Qual Wahl des eigenen Handwerkszeugs namens Editor. Da ich gerade heute auf Arbeit mal wieder diesen Moment hatte will ich die Frage mal an unsere Leser weiterleiten.

Eigentlich war ich ja immer sehr zufrieden mit dem Textmate pendand für Windows “e text editor“, da dieser mir aber zuweilen häufig abraucht und mit dem Netzwerk in der Agentur (Dateien direkt auf Servern bearbeiten) irgendwie nicht klar kommen will, ist er bei mir in Ungnade gefallen.
Eclipse, respektive Aptana habe ich auch noch installiert und nutze diese je nach Projekt auch ab und zu, gerade wegen Möglichkeit mit SVN direkt arbeiten zu können. Aber mir fehlt die leichtigkeit die ein “E” mitbringt, da wird so viel an Fenstern um den eigentlichen Editor geladen, dass ich das Quellcodefenster manchmal kaum noch sehe. Ich habe wohl noch aus Uni-Zeiten eine gewisse Grundabneigung gegen Eclipse.

PsPad, ist zwar ganz nett, aber das Codehighlighting ist einfach nur hässlich. Diesen Editor habe ich nur installiert um mal schnell irgendwas nachzuschauen.

Wäre da noch Intype. Leider ist die Entwicklung dieses Editors scheinbar eingeschlafen, sehr schade wie ich finde, denn es hätte wirklich etwas gutes bei rum kommen können.

Die Gretchenfrage.

Welchen Editor nutzt ihr, und warum nutzt ihr ihn. Meine Anforderungen sind eigentlich gar nicht so schwer.

  • Codehighlighting von unterschiedlichen Script- und Programmiersprachen
  • Codefolding
  • Schlank und schnell ohne große Pluginschlacht
  • automatisches vervollständigen des Codes
  • automatisches schließen von Tags (html und co.)

Ist doch nicht zu viel oder?

Wer mir einen anderen empfehlen kann, dem bin ich sehr dankbar. Vielleicht gibt es ihn ja doch, den heiligen Gral der Editoren.

5 Kommentare zu “Die Qual der Editorenwahl”


  1. 1 Harald

    The E (clipse)! ;)

    Weils gleichzeitig mehrere Projekt aufmachen kann und man zum PHP/JS/CSS/XHTML coden mit einem Texteditor (PSPad, Coda, Textmate, Ultraedit) nicht mehr auskommt sondern eine IDE braucht (zwecks Code-Verfollständig zu den Projekt-Klassen). Um mehr von deinem Quellcode-Fenster zu haben drück doch mal Strg-M. Das Fenster-Autohide ist auch ganz hilfreich bzw. sollte man gleich zu Anfang die Fenster rauswerfen die man eh nie nutzt. In Eclipse kann ebenfalls auch supereinfach Reguläre Ausdrücke welche jedem erfahrenen Entwickler eine große Hilfe sind.
    Zur UNI fand ich ihn auch nicht gut, aber mit der PHP-Ide und Aptana ist er den ganzen Tag offen und ich kann von Projekt zu Projekt springen und auch gleich meine Änderungen auf FTP/SVN synchronisieren. Außerdem bringt die Web Tools Platform den meiner Meinung nach besten XHTML-Editor mit (weil er auf dem Eclipse-XML Editor basiert).

    Moo!

  2. 2 Webstandard-Team

    Dem Kommentar von Harald ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Bin ebenfalls seit Jahren Eclipse Anwender. Was vor allem bei JSP und Java-Projekten schon fast das Non-Plus-Ultra ist. Allerdings sollte man aufpassen das man Eclipse nicht mit Erweiterung zuknallt, da es ansonsten spürbar langsamer werden kann.

  3. 3 Fabian

    hm…klingt ja alles schön und gut….und ich würde mich ja auch zu eclipse bzw. aptana hinreißen lassen, würde das ding a) nich dauernd meinen rechner auf arbeit lahm legen, und b) häufigst abrauchen.

    war das nich so das man eclipse quasi to go haben konnte? wenn ja…kannst du mir mal deinen eclipse packen und irgendwo zum download hinlegen?

    da liegts evtl. auch an der version die ich hier habe.

    oder du gibst mir mal ne anleitung wie und in welcher reihenfolge es sinnvoll ist, eclipse zu installieren.

  4. 4 Harald

    Standard Eclipse Downloads haben zuviel Java Spielzeug, was du eh nicht brauchst, daher:

    Eclipse PDT (gleich mit PHP und WTP): http://download.eclipse.org/tools/pdt/downloads/release.php?release=R20080603
    Dann Aptana: http://www.aptana.com/docs/index.php/Plugging_Aptana_into_an_existing_Eclipse_configuration

    Dann alle Views rausschmeißen die du nie brauchst.

  5. 5 Thomas

    Jungs, entwickelt mit ner g’scheiten Technologie und ihr könnt auch eine richtige *Entwicklungsumgebung* benutzen – Visual Studio 2008. Gibt’s sogar, man mag es kaum glauben, in kostenlosen Versionen.

    Funktionierende Designer, Syntax-Highlighting, IntelliSense für CSS, XHTML, JavaScript, C# und was weiß ich nicht alles …

    Schade dass ihr am anderen Ufer steht ;-)

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