Das war er also, mein erster Webmontag in Frankfurt Main an dem ich tatsächlich teilnehmen konnte, bis jetzt war es mir leider vergönnt.
Sehr coole Location und entspannte Atmosphäre will ich gleich mal vorweg stellen. Nach ein wenig Hände schütteln mit mir schon bekannten Webworkern, ging es in die Vortragsrunde. Die würde ich jetzt, mal abgesehen von den Themen, als “einer gegen alle” bezeichnen. Andreas Demmer hielt zum Auftakt einen guten Vortrag über “PräsentationZen” – also wie man Vorträge halten sollte, damit es dem Publikum nicht schlecht wird oder es nach dem ersten Satz einschläft.
Gut, aus meiner Sicht war das schon das KO-Kriterium für die Nachredner, da diese sich doch am besten hätten daran orientieren sollen. Es kann aber auch ohne Zweifel an den Themen liegen die danach zum besten gegeben wurden.
Geert Vanderkelen sprach über MySQL Proxys…warum man das nun unbedingt braucht ist mir leider verborgen geblieben, aber so richtig wusste er das glaube selber nicht. Aber allein weil es cool ist, muss man keine neue Technologie einsetzen.
Gespannt war ich eigentlich noch auf “google web toolkit”, kurz GWT, gehalten von Michael Vogt. Allerdings wie oben erwähnt, hätte man hier das Zen von Vorträgen benötigt und so ging der Part doch mehr an mir vorbei als mir lieb war. Fakt ist, die Präsentationen waren mir pers. für die Tageszeit zu lang.
Danach folgen noch “Selenium IDE” – eine Art Testsuite mit der man Programme auf ihre Funktion hin testen kann und das mittels Extension für Firefox. Zum Schluss noch ein Schwergewicht mit ” Server-Side OSGi”, wo ich mir gewünscht hätte in der Uni doch JAVA erlernt zu haben, um halbwegs hätte folgen zu können.
Nach den Vorträgen war der entspanntere Part an der Reihe. Wie es so schön heisst – Socializing war angesagt, allerdings ein wenig gebremst vom Gewitter (nicht getwitter) in Frankfurt.
Auf jeden Fall eine Runde Sache, auch wenn ich leider nicht so viel aus den Vorträgen hab mitnehmen können für mich. Der nächste Webmontag kommt bestimmt und um Darren Cooper zu zitieren “1. September, leich zu merken….1. September”, werde ich bestimmt wieder dabei sein, evtl. mit eigenem Teil zur hoffentlich erschienenen Expression Engine2.0.

Danke für die Blumen!
Allerdings ist die Zen-Methode halt eine Herangehensweise, die nicht zwingend immer passt. Einen schwer Java-lastigen Vortrag bekommt man nicht in das Zen-Format gedampft.