Webinale/ IPC/ Metaverse 2008 – Tag 3

Heute ging es schon direkt 8.30 Uhr los. Und nach sieben Sessions habe ich so einen leichten Informations-overflow. Trotzdem war auch dieser Tag wieder super interessant und gespickt mit sympathischen Gesprächspartnern.

ORM – Why should I care
Wurde erklärt von Lukas Smith anhand von phpDoctrine. Sehr viel Informationen so früh am morgen. Nachzulesen auf seiner Website. Für alle die bei ORM eher an WTF?! denken gibts eine kurze Erklärung.

Selenium RC: Automated Testing of modern web applications
Präsentiert von Thomas Herchenröder. Bei Selenium geht es weniger um Last- oder Stresstests vielmehr geht es dabei um umfangreiche Funktionstests. Und das beste daran, Selenium gibts auch als Plugin für den Firefox!

Die 10 drängendsten Herausforderungen des Web
Ich zitiere einfach mal kurz und knapp Jens Grochtdreis:

  1. Sicherheit
  2. Spam
  3. i18n
  4. Usability
  5. Accessibility
  6. Mobiles Web
  7. Professionalisierung
  8. Auffindbarkeit
  9. Rechtlicher Rahmen
  10. Medienkompetenz

Vielen Dank für diesen wunderbaren Vortrag. Der auf eindrucksvolle Weise diese Dinge auf den Punkt gebracht hat.

Speaker Panel, Ruby vs. PHP vs. Groovy
Mit dabei waren unter anderem Gregg Pollack, Michael Johann, Stefan Priebsch und Lukas Smith. Sehr spannende Diskussion welche Sprache nun besser sei. Endete unerwartet mit der Feststellung das 99% des weltweit geschriebenen Quellcodes “crap” seien. Egal welche Sprache, außer vielleicht JavaScript, davon sollen angeblich nur 4 brauchbare Zeilen existieren. Q.E.D.

Behavior Driven Development with rSpec
BDD ist laut Michael die Weiterentwicklung von Testdriven Development. Anschaulich erklärt anhand von rSpec mit – natürlich – RoR. Abe auch mit uns PHPlern hatte jemand Nachsehen und schrieb phpSpec. Was mich aber wirklich beeindruckt hat ist, dass rSpec anhand eines User Profiles (TXT-File!) den Großteil des benötigten Quellcodes selbst schreibt.

Open Social – Social Networks standardisiert
Gehalten von einem ein wenig nervösen André Wussow. Auch sehr interessant, wenn auch etwas konfus. Und irgendwie habe ich das Gefühl mehr über Google Gadgets erfahren zu haben als über OpenSocial. Seis drum.

Wie virtuelle Welten das Geschäft im Web verändern
Die Session wurde umbenannt weil sich Martin Szugat nicht in die Metaverse pressen lassen wollte. Richtig so. Er hat anschaulich erklärt welche Möglichkeiten der Monetarisierung existieren und warum wir Spieleentwickler von dem was wir machen leben können ;)
Kleine Randnotiz: Martin lieferte wichtige Impulse für meine Diplomarbeit. Umso interessanter: Er ist Quereinsteiger!

Eine kleine Kritik für die ansonsten perfekte Orga habe ich: den Kaffeeausschank auf zwei !!! (in Zahlen 2) Pausen zu beschränken halte ich sehr leichtsinnig. Vor allem bei dem hohen Nerd-Anteil. Das ist ein Grundnahrungsmittel! *grmlzfx* Aber ansonsten, vor allem beim Catering, wart ihr perfekt!

Und natürlich ein kleines großes Dankeschön an meinen Arbeitgeber, der die Teilnahme ermöglicht hat. Danke.

2 Kommentare zu “Webinale/ IPC/ Metaverse 2008 – Tag 3”


  1. 1 A. Wussow

    Interessanter Blog-Eintrag. Das in dem Vortrag Open Social wohl sehr viel über Google Gagdets erzählt worden ist liegt daran, dass diese Technologie wohl darauf aufbaut :) Open Social ist ja eine API, die von einem Google Gagdet genutzt werden kann und dadurch in diverse Social Networks integriert werden kann. Daher folgte zum Schluss ja ein ausführlicherer Open Social Part am praktischen Beispiel von MySpace.

    Ich hoffe, es hat dennoch gefallen.

    Gruß,
    André Wussow

  2. 2 Martin

    Danke für die kleine Erklärung. Ich denke das ist auch ein kleiner Grund für die enstandene Verwirrung. Obwohl ich auch denke das die Zwischenfragen diese mit verursacht hatten.

Kommentar schreiben